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Wühlmausbekämpfung

Wühlmausschäden auf Wiese

Zum Fangen von Wühlmaus und Feldmaus

Nach einem erfolgreichen Fang stellen Sie die Falle erneut auf, bis keine Maus mehr gefangen wird. Zur Sicherheit lassen Sie das Loch noch einen Tag offen. Wird der Gang nicht wieder zugewühlt, lebt an dieser Stelle keine weitere Wühlmaus mehr.
Falls die gestellte Falle nach einem Tag ohne jegliche Veränderung dasteht, ist der Gang wahrscheinlich nicht mehr von einer Maus bewohnt. Falle an einem anderen Ort aufstellen.
Um zu testen, ob ein Gang noch benutzt wird, gräbt man ihn an einigen Stellen auf. Sind die Öffnungen nach wenigen Stunden wieder mit frischer Erde verschlossen, handelt es sich um einen Befall mit Wühlmäusen.

Wann habe ich Wühlmausbefall?

Wenn Pflanzen welken, nicht richtig blühen oder umfallen, können Wühlmäuse der Grund sein. Meist befinden sich dann in unmittelbare Nähe Wühlmausgänge.
Wühlmausgänge kann man oftmals an den kleinen unregelmässigen Erdhaufer an der Erdoberfläche erkennen.
Mit dem Suchstab in die Erde stechen. Wird ein Gang getroffen, sinkt der Stab ruckartig ein.
Bei Zweifel legen Sie ein Möhrenstück in die Gangöffnung. Während die Wühlmaus die Möhre annimmt, lässt der Maulwurt sie liegen.

Schäden durch Wühlmäuse

An Hängen und Böschungen treten infolge von Wühltätigkeiten Erosionsschäden auf.
Unterwühlte Fusswege brechen ein.
In Gartenbeeten stören aufgeworfene Erdhaufen und Erhebungen.
Pflanzen werden durch das Unterwühlen und durch das Fressen der Wurzeln in ihrem Wachstum gestört bis zur Vernichtung ganzer Ernten.
Übertragung von Erkrankungen oder Parasiten (Flöhe, Zecken, Milben).
Sorgtfalt und Entsorgung
Oftmals kommen im Garten Wühlmäuse, Feldmäuse und Maulwürfe vor.
Achtung! Der Maulwurf steht in Deutschland und Österreich unter Artenschutz und darf nicht gefangen werden.
Mäuse sind sehr geruchsempfindlich. Waschen Sie die Fallen gelegentlich nach Gebrauch unter fliessendem heissem Wasser ab. Keine Seife verwenden. Rauchen Sie nicht beim Fallenstellen.
Falle an möglichst geruchsneutralem Ort lagern.

 

Merkmale der Schädlinge

Wühlmaus

Aussehen:
13-19 cm Länge
dunkel-braun-graues Fell kurze
stumpfe Schnauze

Gangsystem:
gewöhnlich behaust eine Wühlmaus ein Gangsystem und verteidigt ihr Revier
Gänge hochoval, etwa 5cm breit, frei von Pflanzenwurzeln

Erdhaufen:
flach, länglich, unregelmässig und unscheinbar,
mit Wurzeln durchsetzt

Nahrung:
Wurzel- und Pflanzenfresser

Verhalten:
geöffnete Gänge werden in der Regel innerhalb wenigen Stunden wieder verschlossen

Feldmaus

Aussehen:
9-11 cm Länge grau-braunes Fell typische Mausform

Gangsystem:
viele Feldmäuse behausen ein Gangsystem
Gänge rundlich, etwa 3cm Durchmesser,
mit vielen sichtbaren Gangöffnungen

Erdhaufen:
keine Haufenbildung

Nahrung:
Grass- und Getreidefresser

Verhalten:
verschlossene Gangöffnungen werden wieder freigelegt