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Wühlmäuse

Profi Tipps zu Wühlmäusen
  • Die Große Wühlmaus gehört zur Ordnung der Nagetiere und hier zur Gattung der „Schermäuse“
  • Es gibt eine Landform, die hier in unterirdischen Gängen lebt und eine Wasserform, die bevorzugt in Gewässernähe, an Gräben, Bächen und Uferböschungen vorkommt.
  • Wühlmäuse sind in ganz Mitteleuropa bis Mittelsibirien verbreitet
  • sie ist 12-22 cm lang und wiegt 60-120 g
  • Die Färbung des Felles kann unterschiedlich sein (sandfarben, helle Töne als auch dunkelbraune Farben
  • an den Seiten und auf der Bauchseite treten bevorzugt hellere Farben auf
  • Charakteristisch ist der stumpfe Kopf mit den kleinen Ohren und ein kurz behaarter, leicht geringelter Schwanz (ca. halbe Körperlänge)
  • Die Wühlmaus ist ein reiner Pflanzenfresser
  • Sie frisst Wurzeln, Rhizome, Knollen und Zwiebeln, nur sehr selten nehmen Sie auch tierische Nahrung auf
  • Befallen werden frische, saftige Wurzeln von Obstbäumen, Laub- und Nadelbäumen (z.B. Eiche, Pappel), Ziergehölze (z.B. Rosen, Holunder), Gemüse (z.B. Kohlgemüse, Möhren) aber auch Gräser und krautige Pflanzen
  • Größere Schäden entstehen durch die Zerstörung der Grasnarbe sowie in Obstanlagen bzw. bei Gehölzen durch das Benagen an den Wurzeln

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Schaffung von Unterschlupfmöglichkeiten und Sitzstangen für Greifvögel (z.B. Einfluglöcher für Schleiereulen und die Aufschüttung von Steinhaufen für das Hermelin
  • Bei jungen Apfelbäumen empfiehlt sich die Pflanzung in einen verzinkten Drahtkorb (Maschenweite höchstens 16 mm).
  • keine Wirkung haben eingegrabene Glasscherben oder Pflanzen mit einem abschreckendem Geruch (z.B. Kaiserkrone).
  • aktive Bekämpfungsmaßnahmen: der Einsatz von Fallen, die Anwendung von Giftködermethoden sowie eine Begasung
  • Der Einsatz von Fallen stellt die sicherste und zudem auch umwelt- und anwenderfreundlichste Methode dar
  • Auch ist der Fangerfolg – im Gegensatz zu den anderen Methoden – direkt ersichtlich.